| Antikalk-Kugeln Alles Hokus-Pokus oder was? Misstrauen Sie märchenhaften Versprechungen! In kaum einem Versandhandelskatalog fehlen sie und selbst namhafte Geschäfte führen sie im Angebot, die sogenannten Antikalk-Kugeln, die dem Kalk in der Waschmaschine oder im Geschirrspüler mit magnetischen Kräften beikommen sollen. Werbeaussagen wie: „Durch den Einfluß der Magnete verliert der Kalk die Eigenschaft, sich anzuhaften, ... Die Reinigungskraft des Wassers wird verbessert und Sie sparen Waschmittel und Energie...“ lassen den Verbraucher trotz guter Physikkenntnisse schwach werden. Sparen will in Zeiten knapper Kassen doch jeder. Da sich Wasser längst nicht immer so verhält, wie es die Regeln von Physik und Chemie erwarten lassen, bleiben auch allerlei dubiose Theorien nicht aus. Wir haben die aktuellen Forschungsergebnisse zum Thema Wasserenthärtung/ Verhinderung der Steinbildung durch magnetische/ elektrische Felder zusammengetragen und geschaut, was Wissenschaftler davon halten. Dabei haben wir festgestellt, dass es wenig Neues gibt. Einzig die Studie des Technologiezentrum Wasser TZW Karlsruhe vom Januar 2003 kommt bezüglich der magnetischen Wasserbehandlung zu der folgenden Aussage: „Unter Bewertung der verfügbaren technisch–wissenschaftlichen Literatur erscheint es eher unwahrscheinlich, dass mit den vorhandenen Systemen die angestrebten Effekte gezielt erreicht werden können.“ Aus diesem Grunde bleiben wir bei unseren Empfehlungen und raten auch weiterhin zu einem gesunden Misstrauen bei märchenhaften Versprechungen. Mehr erfahren Sie in unseren Faltblättern „Physikalische Wasserbehandlungsgeräte“ und „Wäsche waschen“, die in allen Beratungsstellen für 25 Cent erhältlich sind. ( zur Auswahl zurück ) |